SommerFestival
der Kulturen 2010
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Mittwoch, 14. Juli, 17:30–22:00 Uhr
17:30 Uhr
Open World Project (Stuttgart)
Argentinisch-arabisch-kaukasische Fusion-Band-Premiere mit The Shin, Daniel Messina
u. a.,
Special Guest: Gabriela Bergallo

Open World Project
Argentinische Tangos verschmelzen mit arabischen Klängen und kaukasischen temperamentvollen Melodien. Nordafrikanische Beats treffen auf lateinamerikanische Rhythmen, unterlegt von atemberaubenden, flamencobehafteten Gitarrenläufen, treibenden Bässen und jazzigem Drum. Eine argentinische Sängerin, ein algerischer Sänger und georgische Mehrstimmigkeit, ein Bandoneon und jede Menge Percussion, Drums und Saiteninstrumente – ein arabisch- kaukasisch- argentinisches Klangerlebnis der besonderen Art, bei dem die jeweiligen Traditionen nicht verwischen, sondern neue und spannende Klangteppiche den Zuhörer überraschen dürfen.

Freuen Sie sich auf die Band-Premiere eines völlig neuen Musikprojektes aus Stuttgart. The Shin, die Gewinner des bundesweiten Creole-Weltmusik-Wettbewerbs 2009, riefen gemeinsam mit dem Forum der Kulturen dieses einzigartige „Open World Project“ ins Leben – die Gründung einer Band mit professionellen Musiker aus der Region Stuttgarts, die wohl tief in ihren jeweiligen Traditionen verwurzelt, gleichzeitig aber offen sind für neue Kulturen, Genres und Stilrichtungen.

Zaza Miminoshvili (The Shin/Georgien): Gitarre
Zurab Gagnidze (The Shin/Georgien): Bass, Gesang,
Mamuka Gaganidze (The Shin/Georgien): Gesang, Perkussion
Daniel Messina (Argentinien): Schlagzeug
Karin Eckstein (Deutschland): Bandoneon
Cheb Ranem (Algerien): Gesang
Gabriela Bergallo (Argentinien): Gesang

20:00 Uhr
Transglobal Underground (London)
Die Pioniere der Crossover World & Dance Music

Transglobal Underground

Für manche sind sie die Pioniere der Weltmusik, für andere die Vorreiter der Crossover Dance Music. Schwer zu definieren ist ihr Sound.

Er speist sich nicht nur aus den unterschiedlichsten weltmusikalischen Einflüssen und ist mal afrikanisch, mal Latin-, mal orientalisch und nicht selten stark indisch geprägt, Acid Jazz, Ambient, Hip-Hop, House bis zu Dance Music, Techno, Trance oder Dub haben ebenso maßgeblichen Einfluss auf diese „Meister des unwiderstehlichen Rhythmus“.

In diesem Zusammenspiel verschiedenster Stilrichtungen, lässt sich eine spannende Mixtur westlicher Musik mit afrikanischen und orientalischen Klängen, lange Zeit geprägt durch die Stimme von Natacha Atlas, der Leadsängerin der ersten vier Alben, entdecken.

Anfang der Neunzigerjahre in London gegründet, distanziert sich Transglobal Underground seither bewusst vom Kommerz, und das obwohl die Gruppe seit der Veröffentlichung ihres Erstlingsalbums "Dream of 100 Nations" großen Erfolg verbuchen konnte. Berühmt wurde die Band vor allem für ihre bunten Live-Auftritte, ein unglaubliches Erlebnis aus Live-Instrumenten, endlosen Perkussionseinlagen, Tänzern, Sängern und Rappern. Sicher ist bei diesen Klang-Anarchisten eines: Man weiß nicht, was auf einen zukommen wird. Ihr Sound macht Spaß und bewegt sich trotzdem tief unter der Oberfläche – geheimnisvoll und verlockend mit unwiderstehlichen Rhythmen zum Tanzen.

Tim Whelan: Keyboards, Gitarren und vieles mehr
Hamilton Lee: Schlagzeug, Programmierung
Godfrey "TUUP" Duncan: Perkussion, Gesang und Geschichten
Sheema Mukherjee: Sitar, Bass
Krupa Pattni: Gesang
Gurjit Sihra: Dhol  und kaos pad

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