SommerFestival
der Kulturen 2010
Übersicht
Programm Dienstag
Programm Mittwoch
Programm Donnerstag
Programm Freitag
Programm Samstag
Programm Sonntag
Ermäßigte
Getränkemarken
Sponsoring
zurück

Samstag, 17. Juli, 16:30–22:00 Uhr
16:30 Uhr
Kaira Tiló (Senegal/Chile/Italien/D)Grenzüberschreitende Afro Beats

Kaira Tiló

Kaira Tiló bedeutet „Frieden“ und „Sonne“ und steht für einen interkulturellen Dialog verschiedenster musikalischer Traditionen, für das ausgeglichene Zusammenleben der Kulturen miteinander und für die Überschreitung von Grenzen. Dies wird deutlich, wenn man die ungewöhnliche, aber höchst klangvoll dynamische Zusammenstellung der Band und ihrer Musikinstrumente betrachtet: Die fünf Vollblutmusiker leben zwar alle in Tübingen, stammen jedoch ursprünglich zum Beispiel aus Chile, Italien und aus dem Senegal.

So verschieden wie ihre Herkunft ist, so vielfältig und bunt gemischt sind auch ihre Instrumente. Außer Bass, Gitarre und Perkussion sind auch die westafrikanische Kora, die Hang, die indische Tabla, die Djembé, das Cajón, das Didgeridoo sowie das klassische Fagott und die Klarinette im Einsatz.

Diese außergewöhnlichen Kombinationen kreativ-harmonisch unter einen Hut zu bringen und etwas völlig Neues zu erschaffen, das beherrschen die Tübinger perfekt. Ausgedehnte und fast psychedelische Instrumentalsolos begeistern genauso wie klangliche und ungewöhnlich stimmige Kombinationen traditioneller folkloristischer Mande-Rythmen mit dem rockigen Bluessound einer E-Gitarre.

Kandara Diabaté: Kora, Djembé, Perkussion
Sascha Roth: Gitarre und Didgeridoo
Antonino Latella: Fagott, Klarinette, Gitarre
Emanuel Valentin: Cajón, Tabla, Hang, Perkussion
Pedro Cano: Bass und Gitarre

 >> Hörbeispiele

18:30 Uhr
OqueStrada – Tasca Beat (Portugal)Tasca Beat – Folk Rock, der ordentlich groovt

OqueStrada

Live auf der Bühne ist OqueStrada ein Erlebnis der Extraklasse. Sechs Musiker spielen einen rohen, populären, tanzbaren aber dennoch unkonventionellen Folk-Pop-Mix: afrikanischer Kuduro, Funaná, französischer Chanson, brasilianische Takte und Hip-Hop, Ska, Walzer, Morna und als Basis der traditionelle Fado – Party und Melancholie. In Portugal ist die Band aus Almada längst Kult, ihr Debütalbum „Tasca Beat – O Sonho Portugês“ erhielt Gold und auch international sind sie sowohl in Frankreich als auch in Spanien auf der Erfolgsgeraden.

Gespielt wird auf dem Kontrabass, der portugiesischen Gitarre, Perkussion, Violine, Akkordeon, mit der Trombone und dem Keyboard. Der Sound ist unstetig, aber dennoch eingängig und rhythmisch – vergleichbar mit den Bandmitgliedern, die in den letzten Jahren von Dorf zu Dorf und von Stadt zu Stadt tourten, stets unterwegs sind und an das Ankommen noch nicht denken. Dass die Gründungsmitglieder und Sänger der Band Marta Miranda und Jean Marc Pablo langjährige Theater- und Bühnenerfahrung haben, sieht und hört man: Mit ihrer energiegeladenen und fesselnden Bühnenshow ziehen sie die Zuschauer in ihren Bann, man möchte zu den lebhaften, frechen Rhythmen und den spritzige Beats tanzen und diese neue Seite der portugiesischen Musik genießen.

Marta Miranda: Gesang
Jean Marc Pablo: Kontrabass
João Lima: portugiesische Gitarre
Zeto Feijão: Gesang und Gitarre
Marina Henriques: Akkordeon
Sandro Manuel: Trompete

>> Hörbeispiele

20:30 Uhr
Fanfara Kalashnikov (Deutschland/Rumänien)
Balkan-Oriental Speed Brass

Fanfara Kalashnikov

Die Bandmitglieder und Wahl-Berliner der Fanfara Kalashnikov stammen aus der Region Moldau im Nordosten Rumäniens, wo sie inmitten eines El Dorados der Blasmusik aufgewachsen sind. Seither haben sie sich zu einem der spannendsten Patchwork-Projekte der aktuellen osteuropäischen Szene gemausert.

Seit 2007 ist die Band fleißig auf Tour und präsentiert energievoll ihre mitreißende Musik auf einigen Festivals in Europa.

Die feurige Musikergruppe spielte auch schon im Vorprogramm von Seeed, arbeitete mit 2Raumwohnung zusammen, jammte mit Szenengrößen wie Rupa & the April Fishes und blies Peter Fox und der Balkan-R-`n`-B-Queen Miss Platnum den Hochzeitsmarsch.

Die Musik des neunköpfigen Ensembles spiegelt das Nomadentum der Roma wieder: Polka, Klezmer, Bossa, Walzer, Flamenco oder Mambo.

Auf eingängige Weise werden unterschiedlichste Genres von der Fanfara adaptiert und durch ausgefeilte und innovative Improvisationen neu interpretiert. Live ist die Band ein wahrer Energizer: In schweißtreibenden Tempi von weit über 200 Beats pro Minute wird das Publikum durch Tuba, Hörner und Trompeten in Ekstase getrieben. eine zusätzliche Aufforderung zum Tanz ist dabei Monika Humiennas Bauchtanzdarbietung – ein Feuerwerk für Ohren und Augen!

Cristinel: Trompete
Viktor: Gitarre und Gesang
Nikos: Gitarre und Gesang
Florin: Altsaxophon, Gesang
Stefan: Flügelhorn
Sergiu: Basstuba
Sebastian: Baritonhorn
Rares: Baritonhorn
Silviu: Schlagzeug
Monika Humienna: Bauchtanz

>> Hörbeispiele